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KANJI |
漢字 |
春夏秋冬欧州日本関係成立幸運達成独逸鮨蕎麦 |
HIRAGANA |
ひらがな |
いろはにほへと ちりぬるをわかよたれそ つねならむうゐのおくやま |
KATAKANA |
カタカナ |
イロハニホヘトチリヌルヲワカヨタレソツネナラムウヲノオクヤマケフ |
Die Basis für das japanische Schriftsystem bilden KANJI, Schriftzeichen
chinesischen Ursprungs, die jedoch mittlerweile z.T. stark vom Original
abweichen. Aus den KANJI wurden zwei vereinfachte Schriften entwickelt,
HIRAGANA und KATAKANA.
HIRAGANA wird, wo nötig, als Verbindung zwischen den einzelnen KANJI
benutzt, v.a. aber für Verben, Suffixe etc., wohingegen KATAKANA fast
ausschliesslich für Fremdwörter verwendet wird
Grundsätzlich steht es
jedem frei, einen kompletten Text ausschliesslich mit HIRAGANA oder
KATAKANA zu schreiben.
Da es im Japanischen jedoch eine Vielzahl von Homonymen (gleichlautenden
Wörtern) gibt, würden daraus etliche Missverständnisse entstehen und
so bevorzugt man normalerweise die Verwendung von KANJI in Kombination
mit HIRAGANA bzw. KATAKANA.
Anzahl der Schriftzeichen
Übrigens besteht sowohl HIRAGANA-
als auch die KATAKANA-Schrift aus jeweils ca. 50 Zeichen.
Man sagt, dass in China mehr als 20.000 KANJI verwendet werden (in
Korea sind sie auch übrigens auch gebräuchlich), aber der Basiszeichensatz
der KANJI (d.h. die Anzahl der KANJI, die in Japan üblicherweise in
öffentlichen Dokumenten wie z.B. Zeitungen verwendet werden) umfasst
ca. 2.000 Schriftzeichen, die von den japanischen Kindern in der Schule
mit viel Mühe erlernt werden müssen.
Schreibrichtung
Man schreibt in Japan üblicherweise von
oben nach unten und liest die Zeilen von rechts nach links. Japanische
Bücher fangen demzufolge zumeist "hinten" (aus
europäischer Sicht) an.
Inzwischen findet man jedoch auch immer häufiger eine Schreibweise wie
in Europa, nämlich von links nach rechts in waagerechten Zeilen.
Kanji
Die KANJI-Schrift, die ihren Ursprung vor ca. 3000 Jahren in China nahm, kam im 3. Jahrhundert n.Chr. nach Japan, als sich dort noch keine eigenständige Schrift entwickelt hatte. Zunächst ergänzte die KANJI-Schrift nur die damals einfache japanische Sprache, aber mit der Zeit setzte sie sich durch und wurde durch den ebenfalls aus China überbrachten Buddhismus schnell verbreitet. Die gebildeten Männer im klassischen Japan benutzten ausschliesslich KANJI.
Hiragana
Nach einer Weile entstand aus der Vereinfachung der KANJI-Schriftzeichen eine zweite Schriftart, die HIRAGANA-Schrift, die der recht empfindlichen japanischen Ausdrucksweise sehr entgegenkam. Hiragana wurde ursprünglich nur von den gebildeten japanischen Hofdamen benutzt und hat ein rundes Schriftbild.
Katakana
Die KATAKANA-Schrift dient überwiegend der phonetischen
Wiedergabe ausländischer Wörter. Etwa seit der Meiji-Restauration (1868),
in der Japan gezwungen wurde, für die anderen Nationen seine Pforten
zu öffnen, ergab sich die Notwendigkeit, für Begriffe ausländischer
Herkunft eine gesonderte Schrift zu verwenden, da die anderen beiden
Schriften für diesen Zweck nicht geeignet schienen.
Das Schriftbild der KATAKANA-Schrift wirkt eher eckig.
Wissenswertes... |
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